Freitag, 24. Januar 2020
   

Leverkusener Literaturcafé

Immer samstags um 14 Uhr lädt die "Autorengruppe Faust" in Zusammenarbeit mit dem Förderverein "Literatur in Leverkusen e.V." zu einem literarischen Kaffeeklatsch in die Hauptstelle der Stadtbibliothek (Rathaus Galerie, Wiesdorf) ein. Dabei reden nicht nur die Autor*innen mit ihren Gästen, sondern auch das Publikum wird um rege Logo LiteraturcaféTeilnahme gebeten. Der Eintritt beträgt 5 EUR (Kaffee & Kuchen inbegriffen!)

18. Januar 2020: Der blanke Horror - warum wir es lieben, uns zu fürchten

Es knarrt im Haus, aus dem Keller kommen seltsame Geräusche, und hat sich da im dunklen Flur nicht etwas bewegt? Wenn wir eine gute Grusel-Geschichte gelesen haben, ist der Schrecken plötzlich überall. Viele sagen deswegen, dass sie die Finger vom Horror lassen oder zumindest nicht alleine sein wollen, wenn sie den literarischen Dämonen begegnen. Andere suchen diesen Kitzel in Buch und Film, aber was ist das für ein Kitzel? Von "Angstlust" spricht die Psychologie, und Autoren wir Stephen King wurden reich davon. Was sagt die Lust am Schrecken über den Menschen? Und wie gelingt es Büchern und Filmen, damit zu spielen? Warum gibt es in allen Kulturen archetypische Horrorgestalten wie Blutsauger, Untote und Halbwesen?

Nicht zur Geisterstunde sondern in Rücksicht auf ängstliche Gemüter zur Kaffeezeit sprechen Horror-Autor Michael Schreckenberg und Literaturwissenschaftler Maik T. Schurkus über den Schrecken, der durch die Geschichten schleicht.

29. Februar 2020: Schillers faule Äpfel. Was beflügelt Autoren und Autorinnen? Was hemmt und blockiert ihre Inspiration?

Schiller, so wird erzählt, spornte der Duft verfaulter Äpfel in seiner Schreibtischschublade zu höchsten literarischen Leistungen an, und auch viele heutige Schriftsteller und Schriftstellerinnen pflegen kleine oder große Rituale, die Nicht-Eingeweihten befremdlich oder amüsant erscheinen mögen. So springen einige regelmäßig unter die Dusche, wenn sie neue Impulse brauchen, andere essen lieber Schokolade. Es gibt die Einsam-im-stillen-Kämmerlein-Schreibenden und die, die im Café oder im Zug bei Smartphone-Gedudel und vorbeifliegender Landschaft in ihre Laptops hämmern.

Margit Hähner und Petra Reategui von der Autorengruppe FAUST zusammen mit ihrem Kollegen Peter Rosenthal verraten im Literatur-Café, wie sie zu ihren Themen kommen und die Themen zu ihnen. Sie erzählen von der Lust am Schreibrausch und dem berühmten „weißen Blatt“, von lästigen Pflichten, verständnislosen Zeitgenossen und der surrealen Hoffnung, einmal den Nobelpreis zu bekommen – oder doch wenigstens einen Verlag, der aus dem eigenen Manuskript ein Buch macht.

21. März 2020: Die Sprachreiniger

Muss die deutsche Sprache gerettet werden? Margit Hähner spricht mit dem Sprachwissenschaftler Prof. Karl-Heinz Göttert über die Evolution des Deutschen.

18. April 2020: Eine Suche in Kopf und Keller. Vom Wiederfinden vergangener Geschichten und der Aufarbeitung von Geschichte

Es können Fotos sein, alte Briefe und Tagebücher, der Geruch von Streuselkuchen oder eine bestimmte Musik, die Erinnerungen wachrufen und Menschen zu Papier und Bleistift greifen lassen. Das wohl berühmteste Beispiel aus der Weltliteratur stammt aus der Feder des französischen Schriftstellers Marcel Proust, den der Geschmack süßer, in Tee getunkter Madeleines zur „Suche nach der verlorenen Zeit" anregte.

Autoren und Autorinnen graben gern nach Vergangenem und verwandeln Gefundenes zur Freude der Lesenden in wahre oder wahrscheinliche Erzählungen. Aber sie konfrontieren uns auch mit beklemmenden Geschehnissen: mit Krieg und Flucht, Trauer und Traumata. Denn Literatur mischt sich ein und überlässt die Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen nicht allein den Schulen und Universitäten, der Politik und den Medien.

Petra Reategui von der Kölner Autorengruppe FAUST und Roberto Di Bella (Literaturwissenschaftler und Initiator des Kölner Autorencafés fremdwOrte) nehmen das Publikum mit auf eine literarische Reise der Erinnerung und gegen das Vergessen.

Lesen verleiht Flügel

Januar 2020

Immer donnerLogo Lesen verleiht Flügelstags um 16.00 Uhr in der Leseburg,

Hauptstelle der Stadtbibliothek in Wiesdorf, Fr.-Ebert-Platz 3d, EG

Kinder ab 5 Jahren und ihre Eltern sind herzlich eingeladen.

Der Eintritt ist frei. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

 

 

 

02. Januar 2020 – „Leo Lausemaus läßt sich nicht ärgern“ Text von Sophie Witt und bebildert von Marco Campanella.

Es liest Vorlesepatin Kerstin Berger.

In Leos Kindergarten sind drei neue Jungs, die ihm imponieren: Sie sind älter wie Leo und total cool. Leo würde auch gerne zu ihrer Bande gehören, doch das sehen die Jungs anders ... Eine Geschichte über selbstbewusstes Auftreten und Zivilcourage.

 

09. Januar 2020 – „Du schon wieder!“ von Jory John, illustriert von Benji Davies.

Es liest Vorlesepatin Michélé Demel.

Die Ente ist hellwach. Der Bär ist todmüde. Und genau aus diesem Grund geht es für diesen auf direktem Weg ins Bett. Doch wer klopft plötzlich an seine Tür? Die absolut und überhaupt nicht müde Ente! Ihr ist langweilig und so schlägt sie dem Bären viele spannende und lustige Aktivitäten vor ...

 

16. Januar 2020 – „Frida, die kleine Waldhexe“ von Jutta Langreuter und mit Bildern

von Stefanie Dahle.

Mit Vorlesepatin Cornelia Lorenz.

Frida, die kleine Waldhexe, lebt in einem liebenswerten Chaos. Doch nicht immer gelingt es ihren Haustieren, sie vor den Folgen ihres schussligen Verhaltens zu retten. Was werden die anderen Hexen und Hexenmeister zu der angebrannten, mit modrigem Wasser aufgefüllten Pilzsuppe sagen?

 

23. Januar 2020 – „Leo Lausemaus hat schlechte Laune“. Text von Sophie Witt und bebildert von Marco Campanella.

Mit Vorlesepatin Kerstin Berger.

So ein blöder Tag! Nichts darf Leo machen, Mama macht ihm nur Vorschriften - kein Wunder, dass die kleine Lausemaus schlechte Laune hat. Leo haut ab und versteckt sich. Sollen die Großen doch mal sehen, wie es ohne ihn so ist!

 

30. Januar 2020 – „Ein komischer Vogel“ von Michael Engler und mit Bildern von Joelle Tourlonias.

Es liest Vorlesepatin Rita Schulz.

Frau Amsel ist gezwungen, ein fremdes Ei auszubrüten. Daraus schlüpft ein kleiner roter Drache, der sie vertrauensvoll "Mama" nett. Da schmilzt ihr Herz dahin. Der Kleine ist lieb, sorgt aber für Chaos und macht die Erfahrung, dass es sehr schwer ist, anders zu sein. Bis er eine gute Idee hat…

 

Februar 2020

 

06. Februar 2020 – „Floras Dschungel“ von Julia Neuhaus, illustriert von Till Penzek.

Es liest Vorlesepatin Michélé Demel.

Flora lebt in einer grauen Großstadt. Und das gefällt ihr überhaupt nicht. Zum Glück hat sie wenigstens den Balkon, auf den sie rausgehen kann. Plötzlich fliegt ein Vogel vorbei und lässt ein kleines Päckchen fallen. Was wohl darin ist?

 

13. Februar 2020 – „Flunker-Freunde“ von Katja Reider, bebildert von Astrid Henn.

Es liest Vorlesepatin Kerstin Berger.

Waschbär Anton entdeckt im Wald Steckbriefe mit seinem Bild. Doch warum er gesucht wird, kann er nicht lesen. Also fragt er seine Freunde, doch die nutzen die Gelegenheit und schwindeln ihn an…

 

20. Februar 2020 – Weiberfastnacht!-

Die Bibliothek bleibt geschlossen!

 

 

27. Februar 2020 – „Schnabbeldiplapp“ von Günter Jakobs geschrieben und bebildert.

Mit Vorlesepatin Cornelia Lorenz.

„Buhuuuuh!, ich will nicht ins Wasser“ brüllt Emil Ente. Emil hat Angst. Henry tröstet ihn und zeigt ihm Schritt für Schritt, wie einfach Schwimmen ist. Und tatsächlich – Emil kann schwimmen und zwar ganz alleine.

 

März 2020

 

05. März 2020 – „Paulchen & Pieks – Heute übernachte ich bei dir“, Text und Bilder von Laura Bednarski.

Mit Vorlesepatin Kerstin Berger.

Paulchen übernachtet zum ersten Mal bei seinem Freund Pieks. Nach dem Spielen und der Kissenschlacht bekommt Paulchen am Abend ganz plötzlich Heimweh und möchte am liebsten nach Hause…

 

12. März 2020 – „Die kleine Hummel Bommel und die Liebe“ von Britta Sabbag und Maite Kelly, illustriert von Joelle Tourlonias.

Es liest Vorlesepatin Cornelia Lorenz.

"Was bedeutet es eigentlich sich lieb zu haben?", überlegt die kleine Hummel Bommel und macht sich auf, die Liebe zu suchen. Keine leichte Aufgabe, wie sich herausstellt, denn die Liebe ist so vielseitig und kann sich ebenso unterschiedlich zeigen.

 

19. März 2020 – „Das nächste Mal, wenn du verreist“ von Annette Herzog und mit Bildern von Ingrid + Dieter Schubert.

Mit Vorlesepatin Rita Schulz.

Der kleine Elefant ist traurig. Seine Mama ist für zehn Tage verreist! Durch einen Satz seines Großvaters, den er missversteht, will er unbedingt den Mond erreichen, um seiner Mama zuzuwinken.

 

26. März 2020 – „Oskar der Insektenforscher“, geschrieben und bebildert von Alex G. Griffiths.

Mit Vorlesepatin Heike Scheerer-Buchmeier.

Oskars Großvater begeistert seinen Enkel für Insekten. Und so fängt Oskar alle Krabbeltiere im Garten und sammelt sie in Gläsern in seinem Baumhaus. Doch dann ist es plötzlich sehr still im Garten…

 

 

 

 

 


 

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