Freitag, 5. Juni 2020
   

Leverkusener Literaturcafé

Immer samstags um 14 Uhr lädt die "Autorengruppe Faust" in Zusammenarbeit mit dem Förderverein "Literatur in Leverkusen e.V." zu einem literarischen Kaffeeklatsch in die Hauptstelle der Stadtbibliothek (Rathaus Galerie, Wiesdorf) ein. Dabei reden nicht nur die Autor*innen mit ihren Gästen, sondern auch das Publikum wird um rege Logo LiteraturcaféTeilnahme gebeten. Der Eintritt beträgt 5 EUR (Kaffee & Kuchen inbegriffen!)

Die entfallenden Termine werden nachgeholt!

ENTFÄLLT: "Lass uns am Kiosk einen Kaffee trinken und eine Schokolade essen" - Muss die deutsche Sprache gerettet werden?"

 

Schon seit ein paar hundert Jahren gibt es immer wieder Menschen, die sich berufen fühlen, die deutsche Sprache vor Einflüssen aus fremden Sprachen zu bewahren. Heute haben Sprachschützer vor allem englische Begriffe im Visier, Ende des 19.Jh. richtete sich der Blick eines eigens zur Sprachreinigung gegründeten Vereins vor allem auf das Französische. Sämtliche Bereiche des Lebens wurden durchforstet und Vorschläge gemacht, wie französische Worte durch deutsche ersetzt werden könnten. Das war oft skurril oder unfreiwillig komisch (wenn etwas Chicoree durch Bleichsalat ersetzt wurde), aber dezidiert nationalistische Untertöne sind ebenfalls unüberhörbar. Und spätestens als Behörden und Institutionen sich das Anliegen zu eigen machten (vorneweg etwa die Eisenbahn), bekommt die Sache einen politischen Charakter, so dass es letztlich auch nicht verwundert, dass die Sprachreinigung perfekt in die nationalsozialistische Ideologie passte.

Mit Karl-Heinz Göttert, emeritierter Professor für Germanistik, Autor zahlreicher Bücher, u.a. von "Die Sprachreiniger" spricht Margit Hähner.

ENTFÄLLT: Eine Suche in Kopf und Keller. Vom Wiederfinden vergangener Geschichten und der Aufarbeitung von Geschichte

Es können Fotos sein, alte Briefe und Tagebücher, der Geruch von Streuselkuchen oder eine bestimmte Musik, die Erinnerungen wachrufen und Menschen zu Papier und Bleistift greifen lassen. Das wohl berühmteste Beispiel aus der Weltliteratur stammt aus der Feder des französischen Schriftstellers Marcel Proust, den der Geschmack süßer, in Tee getunkter Madeleines zur „Suche nach der verlorenen Zeit" anregte.

Autoren und Autorinnen graben gern nach Vergangenem und verwandeln Gefundenes zur Freude der Lesenden in wahre oder wahrscheinliche Erzählungen. Aber sie konfrontieren uns auch mit beklemmenden Geschehnissen: mit Krieg und Flucht, Trauer und Traumata. Denn Literatur mischt sich ein und überlässt die Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen nicht allein den Schulen und Universitäten, der Politik und den Medien.

Petra Reategui von der Kölner Autorengruppe FAUST und Petra Pluwatsch (KStA, Mitarbeiterin im NS-Dok) nehmen das Publikum mit auf eine literarische Reise der Erinnerung und gegen das Vergessen.

Lesen verleiht Flügel

 

Immer donnerLogo Lesen verleiht Flügelstags um 16.00 Uhr in der Leseburg,

Hauptstelle der Stadtbibliothek in Wiesdorf, Fr.-Ebert-Platz 3d, EG

Kinder ab 5 Jahren und ihre Eltern sind herzlich eingeladen.

Der Eintritt ist frei. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

 

 

 

Wegen der SARS-CoV-2-Pandemie werden bis Ende April 2020 keine neuen Vorlesestunden stattfinden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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